Zahnlabor.de Forum

Allgemeines => Stammtisch => Thema gestartet von: Zahnlabor Admin am 14.Juni 2005, 13:44:03



Titel: Auftragslage im Praxislabor
Beitrag von: Zahnlabor Admin am 14.Juni 2005, 13:44:03
Was mich interessieren würde - wie ist die Auftragslage in den Praxislabors??

Unterscheiden sich die Tagespatientenzahlen zu den vorherigen Jahren?


Gruss Michael


Titel: Re: Auftragslage im Praxislabor
Beitrag von: Hans-Jürgen am 22.Juni 2005, 14:38:43
Praxislabor,
wann verbietet der Gesetzgeber diese Gelddruckmaschinen der Zahnärzte.
Da wird aus einem verantwortungsvollem Mediziner in handumdrehen ein skrupelloser geldgieriger am Rande der Legalität operierender Scharlatan.
Da passen aufeinmal die Arbeiten auf anhieb (Form und Farbe beißen sich ein,die Passungenauigkeit gleicht der Zement aus) .Wer lässt schon gerne seinem Angestellten eine Arbeit 2 mal machen???
Wer bildet junge Menschen zu Zahntechnikern aus???Das Meisterlabor und nicht der Zahnarzt!!!!!
Das ist nur ein kleiner Teil davon was gegen ein Praxislabor spricht...
Zahnärzte, macht die  Arbeit die ihr gelernt habt und lasst den Zahntechnikermeister auch leben
bis bald
euer
Hans-Jürgen


Titel: Re: Auftragslage im Praxislabor
Beitrag von: Zahnfee am 23.Juni 2005, 17:41:31
Hans-Jürgen, vielen Dank für Deine spannende Sichtweise! Du sprichst mir aus dem Herzen. In der Regel hat das Praxislabor in meinen Augen nur einen Zweck: es stärkt die wirtschaftliche Situation der Zahnarztpraxis, u.a. wegen der von Dir bereits angeführten Gründen. Das lustige Farbspektrum im Praxislabor reicht von nicht nennenswerten Verlustbereichen (da relativ wenig Kapitaleinsatz erforderlich ist) in schlechten Zeiten bis hin zum Reingewinn von lt. Statistik der KZVB sagenhaften 53 %!! Davon können qualifizierte gewerbliche Meisterbetriebe doch wirklich nur träumen.....
Was mich überdies so unsagbar ärgert ist, dass ein besonderer Gründungsvorgang nicht erforderlich ist. Ein Praxislabor unterliegt darüber hinaus weder der Gewerbesteuer noch der Buchführungspflicht - mit welcher Begründung um Gottes Willen wird ihnen vom Staat soviel Platz für die spielerische Selbstentfaltung ihres Vermögens zugestanden?? Fragen über Fragen.......

Liebe Grüße von
Zahnfee


Titel: Re: Auftragslage im Praxislabor
Beitrag von: Thomas am 27.Juni 2005, 09:48:50
Guten Tag,

bitte auch bei diesem hitzigen Thema sachlich bleiben, danke  :)

Wir wollen hier einen freundlichen Austausch, der beiden Seiten Vorteile bringt.

Was sagen die Zahnärzte dazu?

Gruß,
Thomas


Titel: Re: Auftragslage im Praxislabor
Beitrag von: Hans-Jürgen am 01.Juli 2005, 14:09:56
Hallo liebe Zahnfee-vielen Dank für deinen Beitrag.
Gibt es denn nur 2 Besucher dieser Seite ,die über dieses Tema zu berichten haben-wo bleiben die Gegenargumente???
Bis bald euer
Hans-Jürgen


Titel: Re: Auftragslage im Praxislabor
Beitrag von: JensDens am 04.Juli 2005, 14:07:01
Na ich denke es dürften einige mehr sein.
Aber möglicherweise ist dieses Thema vielleicht etwas zu heiss?
Gruss
JensDens


Titel: Re: Auftragslage im Praxislabor
Beitrag von: wbdz14 am 26.Juli 2005, 15:21:19
nu mal ein bischen sachlich.
wie vielleicht der eine oder andere bereits weiß, umfaßt das studium der zahnmedizin auch einen  zahntechnischen teil. interessanterweise stellt man diesen teil an den anfang des studiums, wohl um die grobmotorischen zeitgenossen frühzeitig auszusondern.

also kann jeder studienabgänger kronen, brücken und prothesen selbst herstellen, weil er es gelernt hat und diverse prüfungen dazu abgelegt hat.

mit dem fertigen zahnmedizinstudium hat man übrigens auch die möglichkeit, ein gewerbliches labor zu gründen, hat also den status eines zahntechikermeisters.
 ;D






Titel: Re: Auftragslage im Praxislabor
Beitrag von: Dr.Zahn am 26.Juli 2005, 15:28:51
Es interessant :o, wie ein Inhaber eines professsionellen Labors seine Kunden betitelt. >:(
(siehe Zitat).
Ich selbst bin Zahnmedizinier  :police: und nicht ein Bratwurstverkäufer, der schnell auf Zahntechnik umgeschult hat.
Interessant ist es auch, daß der unten Zitierte sich nur über mangelnde Qualität in Praxislabors :-\ ausläßt.
Mir persöhnlich ist es früher des Öfteren vorgekommen, daß Arbeiten eines porfessionellen Zahnlabors nicht gut gepasst hat . Wer mir hier mit : der ABdruck war sicher schlecht,  ::)o.ä. "Argumenten" kommen mag, der sollte wissen, daß es dann am ZT-Meister liegt, dieses beim Behandler anzumelden und einen passenden Abdruck einzufordern. ;)

Der Zahntechniker meines Praxislabors ist Meister.  ;D
Der Vorteil an unserem Verhältnis ist : Er weiss, dass er bei mir angestellt ist. Er weiss , daß die Arbeiten zu passen haben. ;D
Das wissen leider zuwenige Laborinhaber,daß Sie eigentlich Angestellte des ZA sind >:(. DIese wundern sich dann, wenn nach 3 -4 Arbeiten "nichts mehr kommt" .
Schliesslich muss der ZA in letzter Konsequenz die Laborarbeit absegnen  :police:und steht in Regreßpflicht, nicht der ZT.

Also bitte ich mir hier etwas mehr objektivität in diesem Forum, Bitte. ;)
Und wenn wir uns über Schwarze Schafe unterhalten wollen, dann bitte nicht nur über Zahnärzte. :angel:

Kompromisse gibt es selten und nur dann, wo nicht festsitzend versorgt werden muss.



Praxislabor,
wann verbietet der Gesetzgeber diese Gelddruckmaschinen der Zahnärzte.
Da wird aus einem verantwortungsvollem Mediziner in handumdrehen ein skrupelloser geldgieriger am Rande der Legalität operierender Scharlatan.
Da passen aufeinmal die Arbeiten auf anhieb (Form und Farbe beißen sich ein,die Passungenauigkeit gleicht der Zement aus) .Wer lässt schon gerne seinem Angestellten eine Arbeit 2 mal machen???
Wer bildet junge Menschen zu Zahntechnikern aus???Das Meisterlabor und nicht der Zahnarzt!!!!!
Das ist nur ein kleiner Teil davon was gegen ein Praxislabor spricht...
Zahnärzte, macht die  Arbeit die ihr gelernt habt und lasst den Zahntechnikermeister auch leben
bis bald
euer
Hans-Jürgen


Titel: Re: Auftragslage im Praxislabor
Beitrag von: Hans-Jürgen am 26.Juli 2005, 15:39:49
Hallöchen...
So stimmt das nicht........mal ehlich ,welcher Zahnmedizinstudent fertigt selbst seine Kronen und Brücken???Selbst von Seiten der Uni werden den Studenten Labors vorgeschlagen .Und welcher Zahntechnikermeister macht nicht gerne einem angehenden Zahnarzt  kostengünstig seine Kronen und Brücken in der Hoffnung auch später Aufträge zu bekommen. Also bitte auf dem Boden bleiben...
Es gibt bestimmt Ausnahmen aber die bestätigen die Regel.
  A L S O  N O C H M A L   L A S S T  U N S   A U C H  L E B E N

Euer
Hans Jürgen



Titel: Re: Auftragslage im Praxislabor
Beitrag von: wbdz14 am 26.Juli 2005, 15:51:47
klar gibt es labors, die zahnmedizinstudenten zu irgendwelchen regelverstößen verleiten wollen. die gab´s auch zu meiner zeit. habe mein studium 88 in HH abgeschlossen. gab zu meiner zeit aber auch einige, die damit auf die nase gefallen sind.

verstehe auch, daß praxislabors für die gewerblichen ein dorn im auge sind. trotzdem, ich als zahnarzt trage letztendlich die verantwortung für den zahnersatz, da kann es der qualität nur zuträglich sein, wenn ich die fertigungsprozesse auch überwachen kann.


Titel: Re: Auftragslage im Praxislabor
Beitrag von: Zahni am 26.Juli 2005, 16:06:04
Liebe aufgeregte Zahntechniker,

könnte es sein, dass es auch zahnärzte gibt, die schlicht und einfach eine abgeschlossene Ausbildung als Zahntechniker haben und auf diesem Gebiet auch gearbeitet haben bevor sie Zahnmedizin studierten???? Also macht mal halblang mit den Emotionen. Was euch unter Druck setzt, sind weniger die Praxislabors (in denen ja auch techniker arbeiten), sondern Fernostlabors...

Und wer schon zweimal die Arbeit des Labors neu aufgestellt hat, stellt künftig einfach gelich selber auf!


Titel: Re: Auftragslage im Praxislabor
Beitrag von: Dr.Zahn am 26.Juli 2005, 16:20:14
Unglaublich was es für hohle Nüsse unter den Zahntechnikern gibt. Keine Ahnung von Tuten und blasen aber schlau herumreden wollen. kommt mir bekannt vor.
ich würd mal ganz leise sein und mal nachdenken, ob ein Mensch mit abgeschlossenem Hochschulstudium nicht befähigter ist als irgend ein Losser von der Realschule .
Mir geht sowas echt ans Herz:P


Titel: Re: Auftragslage im Praxislabor
Beitrag von: Thomas am 26.Juli 2005, 16:30:17
Hallo Dr.Zahn,

bitte wahren Sie einen sachlichen Ton.

Wie oben bereits erwähnt:
Zitat
Wir wollen hier einen freundlichen Austausch, der beiden Seiten Vorteile bringt.

Beleidigungen gehören nicht hierher. Und: ein Mensch mit abgeschlossenem Hochschulstudium sollte auch Manieren und den Grips haben, sich anständig aufzuführen. Abgesehen davon, zu wissen, wie man "Loser" schreibt.
Sonst muss man sich fragen, wer hier die hohle Nuss ist.

Gruß,
Thomas


Titel: Re: Auftragslage im Praxislabor
Beitrag von: JensDens am 26.Juli 2005, 16:33:37
Grinst ;D


Titel: Re: Auftragslage im Praxislabor
Beitrag von: Dr.Zahn am 26.Juli 2005, 16:52:00
Gerne lassen wir euch auch leben, dann bitte aber seid felxibler.
 :-*
Ich habe noch keinen Labormeister getroffen, der sich kulant zeigt bei dem Pfusch den (!) seine Leute produzieren. nichtmal Qualitätsendkontrolle war da angesagt. Keine Frage, ein Meister, der was von seinem Labor hält , der kontrolliert und ist angehalten gute Qualität zu liefern.
Ich wäre froh, wenn das zu meinen Anfangszeiten so gewesen wäre, dann hätte ich sicherlich auch noch ein gewerbliches Labor. ;)

Zum Frage der BWA (für Anfänder:Bertiebswirtschaftliche Auswertung, ein Intrument, das leider nur sehr wenige ZT/ZÄ richtig lesen können):  ::)
Ich mache rund die Hälfte meines Praxisumsatzes mit dem Labor und: Es lohnt sich.
Wir haben in der Praxis rund 43% ertrag vom Umsatz vor Steuern. Hätte ich dieses Labormodell nicht, wären es nur etwa 21.5 %, also nur jeder 5. Euro würde vor Abzug der Steuer verdient sein.
Übrigends: ;D

Die Patienten wollen zunehmnds , daß alles in einer Hand bleibt.
Vorteile:
 ;D Es geht schnell,
 ;D transportkosten entfallen und die
 ;D Kulanz, die ich den Patienten bieten kann bzw. die
 ;D Garantie von mehr als 5 Jahren ist nicht mit einem gewebrlichen Labor möglich.

Vorteil: ich kontrolliere die Qualität (Mikroskop); Farbe, Verabreitung usw. :D
Wenn sich hier Fehler einschleichen sollten, muss ich es auf meine Kappe nehmen und kann schnell gegensteuern ;)
Ich verantworte nur das, was ich eh mitverantworten mus, den ZE- und muss mich nicht auf Werksverträge übers Labor einlassen. :police:


Nachteil :
 :( Wirtschaftliches,
 >:( Unternehmerisches Risiko trag ich selbst.

 >:( Wenn wenig ZE ist, wie z.B. Anfang des Jahres, bezahl ich den ZT ohne das es sich lohnt.

Es gibt nichts faireres als dieses Modell.
---------------------------
Und ein Blick in die Geschichte der Zahnheilkunde zeigt, daß früher die Zahnärzte den ZE selbst erstellt haben. die ausgliederung der ZT passierte erst, als es den Lehrberuf des ZT gab.
----------------------------------
Wenn die Praxislabors aus den Boden schiessen, dann ist sicherlich skepsis angezeigt.
Doch man kann , und das will ich hier mal in aller deutlichkeit sagen, davon ausgehen, daß ein Approbierter, promovierter Arzt immer auf die Qualität seiner Arbeit ein Augenmerk richten wird.
Selbstkritik wird im Arztberuf schon in der Ausbildung geschult und durchgesetzt, Faule Eier, so will ichs mal nennen, werden ausgesiebt, ich denke das wollte auch der andere Kollege zum Ausdruck bringen.  8)


Wer noch fragen hat sollte sich mal den Eid des Hipokrates durchlesen;   ::)

bislang müssen nur Mediziner darauf schwören, von Zt ist mir das weniger bekannt, oder hat sich das seit neuesten in der Innung geändert?! (Ok etwas spott muss leider sein) ;D

Dieser Eid verbietet es, den Beruf aus wirtschaftlichen Gründen auszuüben.
Leider ist es aber auch so, daß Laborarbeiten Geld kostet, also kann man es nicht verschenken, leider.

Der (Zahn)Arzt wird also zwangsläufig gewzungen, Geld zu verlangen.
Er hat aber mit Sicherheit das Bestreben, eine sehr gute Arbeit abzuliefern.
Wenn ein Labor ihm dabei hilft, wird es sicher diesem treu sein.

Wenn nicht, dann muss er umdisponieren, so wie ich.

Ich und viele meiner Kollegen sind bestens damit gefahren.
Und wenn ich jetzt einmal das Betriebswirtschaftliche Vergesse, dann ists trotzdem schön immer einen netten aufgeweckten ZT am Stuhl zu begrüßen, um zusammen mit dem Patienten (als Kunden) den Zahnersatz, den er bekommen kann bzw bekommen wird durchzudiskutieren und Vorschläge zu machen.  :D
-----------------------------------
Ich hätte da für ZT ein ideales Lösungsmodell:
(bezügl: Lasst uns auch Leben.)

------------>Die Zeiten werden magerer und wir müssen näher zusammenrücken.<--------------

Wieso bietet ihr nicht den Service in den Zahnarztpraxen an, einen ZT als Gehilfen für Praxis-Laborarbeiten abzustellen. ???

Die Kleinen Arbeiten werden von Ihm erbracht, ohne Lohnkosten, ohne verrechnung von Laborkosten, das darf der ZA selbst abrechnen..., Materialkosten trägt der ZA, die großen gehen ins Labor, der ZA hat dadurch kein Wirtschaftliches Risiko und ihr habt nen Stammkunden mehr.
Ansätze gibt es viele, Probleme tauchen nur auf, wenn man unflexibel und starr den Trott von Vorgestern verfolgt. ::)

Damit könnt ihr gleich 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen: ;D ;)
Zum einen sind Reparaturen immer ein Problem inder Praxis. Der ZA nimmt sowas denk ich mal dankend an.

Wenn in dünnen Zeiten keine großen Arbeiten hereinschneeien, dann könnt ihr eure Angestellten trotzdem beschäftigen, der ZA kann einen Vorschuß leisten gegen Rechnung, Ihr habt Umsatz, der Zahnarzt kann was absetzten , Eure Leute sind beschäftigt und die Zusammenarbeit wird persöhnlicher als das oft der Fall ist.

Und das Schöne: man spricht mehr miteinannder, denn wenn die Kommunkiation stimmt, dann wird bestimmt auch der vermeindtliche Ärger geringer.
So das wollte ich mal zu dem Thema loswerden.


Hallöchen...
So stimmt das nicht........mal ehlich ,welcher Zahnmedizinstudent fertigt selbst seine Kronen und Brücken???Selbst von Seiten der Uni werden den Studenten Labors vorgeschlagen .Und welcher Zahntechnikermeister macht nicht gerne einem angehenden Zahnarzt  kostengünstig seine Kronen und Brücken in der Hoffnung auch später Aufträge zu bekommen. Also bitte auf dem Boden bleiben...
Es gibt bestimmt Ausnahmen aber die bestätigen die Regel.
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Euer
Hans Jürgen




Titel: Re: Auftragslage im Praxislabor
Beitrag von: Dr.Zahn am 26.Juli 2005, 17:03:53
Ich wollte hier niemanden beleidigen.

Mir gehts aber gegen den guten Ton, wenn uns Ärzten Raffgier unterstellt wird.
Und das seh ich mal als schwerere Beleidigung an, genauso wie die Tatsache , daß wir ^ da oben für unfähig gestempelt werden, Zahnersatz herzustellen , bzw. zu bewerten.
EIn Forum ist auch immer hitzig, wenn hitzige Aussagen getroffen werden. gemäß dem Motto : wie man in Wald schreit, so schreits raus.

Ich weiss sehr wohl wie ma Looser schreibt, nur das ist leider vielzu oft der Fall, daß man sich gern an Formalitäten hängt ohne inhaltlich zu reflektieren.

Les mal den Thread weiter oben.

Ich will hier nicht mehr Öl isn Feuer gießen, als ich es eh schon getan hab, aber dann denk mal drüber nach, was der Hans-Jürgen geschrieben hat: Wenn ich mir sowas beiten lassen muss , und ihm nicht mal sagen darf dass ehr ein Looser von der Realschule ist, was ja sicher nicht so ganz weit hergeholt ist, dann frag ich mich schon, was das soll.

#
ich bin alles andere als Streitsüchtig, aber bisserl mehr Netiquette ist denk ich angesagt, also eigentlich geanz deine Meinung, lieber Thomas.Nur dann Spiel auch bitteschön den Admin und rüge solche aussagen, nicht nur meine Reaktion auf solchen stumpfsinnigen Blödsinn.
Ich lebe nach dem Eid des Hippokrates und so war es schon immer.
Und ich lass mir von niemanden Inhalte aus dem Zitat unterstellen.
Zitat Hand - Jürgen:
_______________
Praxislabor,
wann verbietet der Gesetzgeber diese Gelddruckmaschinen der Zahnärzte.
Da wird aus einem verantwortungsvollem Mediziner in handumdrehen ein skrupelloser geldgieriger am Rande der Legalität operierender Scharlatan.
Da passen aufeinmal die Arbeiten auf anhieb (Form und Farbe beißen sich ein,die Passungenauigkeit gleicht der Zement aus) .Wer lässt schon gerne seinem Angestellten eine Arbeit 2 mal machen???
Wer bildet junge Menschen zu Zahntechnikern aus???Das Meisterlabor und nicht der Zahnarzt!!!!!
Das ist nur ein kleiner Teil davon was gegen ein Praxislabor spricht...
Zahnärzte, macht die  Arbeit die ihr gelernt habt und lasst den Zahntechnikermeister auch leben
bis bald
euer
Hans-Jürgen

--------------
Hallo Dr.Zahn,

bitte wahren Sie einen sachlichen Ton.

Wie oben bereits erwähnt:
Zitat
Wir wollen hier einen freundlichen Austausch, der beiden Seiten Vorteile bringt.

Beleidigungen gehören nicht hierher. Und: ein Mensch mit abgeschlossenem Hochschulstudium sollte auch Manieren und den Grips haben, sich anständig aufzuführen. Abgesehen davon, zu wissen, wie man "Loser" schreibt.
Sonst muss man sich fragen, wer hier die hohle Nuss ist.

Gruß,
Thomas


Titel: Re: Auftragslage im Praxislabor
Beitrag von: Thomas am 26.Juli 2005, 17:12:18
Hallo Dr.Zahn,

das war keineswegs nur an Sie gerichtet. Allerdings ist aus Ihrem Beitrag direkt mehr an Beleidigung ("Realschüler", "hohle Nuss", "Loser") herauszulesen als aus den anderen, darum habe ich mich direkt darauf bezogen.

Ich wünsche mir allgemein (von ALLEN) einfach einen sachlichen und objektiven Austausch. Dass das auch geht, haben Sie ja mit Ihrem langen Beitrag zur Diskussion bewiesen. Weiter so!
Und: Ich stehe auf keiner der beiden Seiten.

Auf weitere, fruchttragende Diskussionen.  :)

Gruß,
Thomas


Titel: Re: Auftragslage im Praxislabor
Beitrag von: Dr.Zahn am 26.Juli 2005, 17:23:53
Jo Find ich auch. Mir ging nur eben die Hutschnur hoch als ich sowas da lesen musste.

Generell gibt es nur das eine: Zusammenhalten.Den Zahnärzte, die auch gleichzeitig Laborinhaber sind haben die gleichen Risiken und Probleme, wie die ZT.

Und ich finds gut daß es so ein Forum gibt.
Beleidigungen hass ich wie die Pest.

Wir sollten uns übrigends mal über nen anderen Thread kümmern.

http://www.zahnlabor.de/forum/index.php/topic,33.0.html

hat was mit unserem Thema zu tun.

Es werden bei Lycos.de bzw. dem link in dem Thread da ebay für ZE vice versa angeboten.

Die ZT Innung sollte dagegen mal klagen.
bzw. die BLZK.

Die haben sich aber durch eine Anfrage durch mich nicht gemeldet.
Das gibt mir zu denken.
Mir gibt generell die Situation in D zu denken.
Aber daThema kennen wir ja.


Titel: Re: Auftragslage im Praxislabor
Beitrag von: JensDens am 26.Juli 2005, 17:26:23
Na das ist ja ganz was Neues!!!
Bin ich dann als Zahnarzt auch gleichzeitig ausgebildeter Optiker mit eigenem Laden?





mit dem fertigen zahnmedizinstudium hat man übrigens auch die möglichkeit, ein gewerbliches labor zu gründen, hat also den status eines zahntechikermeisters.
 ;D







Titel: Re: Auftragslage im Praxislabor-Labor
Beitrag von: Berger,gerhard am 26.Juli 2005, 20:57:08
hallo Dr.Zahn( Name leider  Name nicht bekannt)

eigentlich wollte  ich weiter arbeiten ,aber zu Ihrem Schreiben wollte ich doch was sagen.
Ich finde es auch trauig,dass Sie kein Labor finden konnten ,wo Ihre Qualitatsansprüche zufrieden ge-stellen werden konnte, Wieso weiss ich nicht und und würde es gerne kennen lernen. Ich habe auch in den letzten 15 Jahren meiner Selbstständigkeit,sowie 8 Jahre Prasixlaborerfahrungen ;nicht nur negativ,meine
Lebenserfahrungen machen müssen ,ob mit Meisterkollegen und von Ihren Kollegen ,wo die Arbeiten
anders aus sehen hatte müssen.
Leider haben wir es nicht mit Autos zu tun!! sondern mit Menschen,die nur in weiche Brötchen beissen und sich anstellen ,oder würgen,wenn mal ein  bisschen Abdruckmaterial im Mund kommt und man froh ist den Techniker weniges etwas  zu liefert, damit es weiter geht.
und wenn es dann schief geht?..... alles schon gesagt.!
Fahre ich mit meinem Auto,Front gerade Neu lackiert gegen die Mauer,dann bezahlt ich oder meine Vollkasko-
versicherung.
 Also kurz gesagt,ich habe mit meinen Arbeiten(aber bitte unter gewissen Bedingungen) kein Problem,
5 Jahre Garantie zu geben.(Vollversicherung-siehe Auto)???
wir bieten  2 bis 6 Jahre an,man muss nur mal darüber
Reden.
Wo??über all oder einfach mal bei [email protected]
oder www.berger-dental-technik.de

Ich,als freier Zahntechniker würde es gut finden,wenn
wir uns, die im einen Boot sitzen und gerne auch mal
mit einander Segeln ,es auch mit unserm Namen tun.
Bis bald und Mfg Gerd Berger
 naja mit den Kassen brauche ich ja nicht zu rechnen,die
haben es  ja sowieso lieber ,wir lassen die Arbeit im Ausland  arbeiten,(auch dann bitte nur auf wunsch oder mit unterschrift) und meine Mitarbeiter versichere ich auch am besten im Ausland...



 


Titel: Re: Auftragslage im Praxislabor
Beitrag von: engels.dentaltechnik am 26.Juli 2005, 21:58:28
Ein freundliches Hallo an alle:

Bin heute das erste Mal dabei und komme aus dem Staunen und Kopf schütteln nicht mehr heraus.
Pauschal möchte ich sagen, das die Qualität und das Niveau sämtlicher Beiträge den Mülleimer Vorurteile, Halbwahrheiten, Lügen, Neid, Egoismus, Naivität, Intoleranz, Fachidiotismus, Fanatismus, Angst, Existenzangst, Arroganz füllen.... ich könnte die Liste endlos weiterführen.

Damit ich richtig verstanden werde:
wir alle sind Menschen, die alle ihre Sonnen- und Schattenseiten haben. Derjenige, der ohne Dreck am Stecken ist, werfe den ersten Stein ..... hat mal irgendjemand gesagt. Ich will auch hier nicht den Moralapostel spielen.
Was ich aber im Laufe meiner eruflichen Biographie speziell in unserem Bereich kennengelernt habe, ist von allem etwas. Ich für meinen Teil gebe mir im Sinne oben genannter Worte alle nur erdenkliche Mühe, ein guter, kompetenter, zuverläslicher (nicht nur in wirtschaftlicher, sondern auch in zwischenmenschlicher Hinsicht) Mitmensch und Mitstreiter in unserer aller Anliegen zu sein.

Ich glaube mir ein sehr differenziertes, umfassendes (zahntechnisch und zahnmedizinisch), reflektiertes und durch vielerlei Erfahrungen in diesen Disziplinen fundiertes, Bild machen zu können. Es gab mal eine Zeit, da wurde viel von Teamarbeit gesprochen. Dies rührte daher, weil der Zahntechniker ein historisch dringendes Bedürfnis hatte, sich gegenüber seinem Auftraggeber dem Zahnarztkunden, zu emanzipieren. Wohlgemerkt, das war die Intention des Technikers und nicht des Arztes. Der Arzt steht nun mal an forderster Front, und gibt uns aus seiner kleinen Welt der Praxis mit seinem Stock den Takt an. Es ist schon immer so gewesen, und so wird es auch immer bleiben, und zwar bleiben müssen, dass es in einer Gruppe, die in einer Interaktion steht, es einen Leader geben muss! (ein soziologische Phänomen!). Schade ist nur, dass die Rollenverteilung, so wie sie sich in der Regel zeigt, sehr eindimensional ist und auch traditionell darauf hinausläuft, dass die Kompetenz und das KnowHow des Technikers nicht wirklich gefordert und gefördert wird. Die geschilderten Rahmenbedingungen sind scheinbar manifestiert und es gibt keine Hoffnung, dass es sich jemals ändern wird... zumindest nicht solange, wie man aufeinander herumhackt und jeder alles weiss und jeder zu wissen glaubt , wer der Bösewicht ist.

Ich für meinen Teil habe daraus Konsequenzen gezogen und dem entsprechend konzeptionell  eine Antwort gesucht. Ca. 80% (kein Druckfehler!)  unsere Arbeit, die in unserem Labor gefertigt wird, wird von uns (dem Labor) eigenständig generiert und wird  von uns an Ärzte  unsres Vertrauens vermittelt, die mit gleicher beruflichen Auffassung, 100%-igen Engagement und Wissenshunger ausgestattet sind. Wenn es mal das Wort Teamarbeit gegeben hat, so sage ich, wir praktizieren und leben sie täglich, da wir uns von den o.g. Zwängen befreit haben. Das Wort Team hat eher seine Berechtigung im Bereich des (Manschafts-)Sportes. Doch auch hier ist es immer schon so gewesen, dass man sich als Spieler innerhalb einer Manschaft profilieren kann, auch immer wieder mal der Matchwinner sein kann, aber stets zu spüren bekommt, dass man dafür die anderen braucht. Letztendlich will  aber jedes Team seine Kräfte mit einem anderen Team messen. Und darin liegt schliesslich die Krux begründet: Arzt und Techniker spielen nicht zusammen in einem Team (sinnbildlich Praxis oder Labor), sondern sie treten in zwei unterschiedlichen Disziplinen an.

Und das ist unsere Philosophie:
wir arbeiten mit unseren Patienten und unseren Kunden interdisziplinär !!! und verlieren das Ziel nicht aus dem Auge: im Sinne des Patienten uns alle stetig zu bemühen, das Bestmögliche und Machbare zu erreichen. Unsere Kunden und auch Ärzte danken es uns, indem sie uns weiterempfehlen.

Ich zeige Profil: Hier meine "Kurzbiographie":

seit 1979 selbständiger Zahntechnikermeister, Bj. 56,
Berufspraxis und Erfahrung gesammelt in verschiedenen gewerblichen und Praxis-Laboratorien mit zum Teil 3 Behandlern, Implantatkonstruktionen, Kombis, Keramik... das ganze Programm.
Habe mich aber im Rahmen meiner Selbständigkeit und Laborgründung auf Vollprothetik und alles, was vom Status kurz davor oder danach kommt, spezialisiert. Durch zum Teil selbstentwickelte Abdrucktechnik (für den Arzt interessant!) auch im Lehr- und Fortbildungswesen für Zahnärzte tätig. Verfasser von Fachbeiträgen im Themenbereich Abdruck- und Verfahrenstechniken. Habe im Laufe meiner Fortbildungstätigkeit ca. 400 Patienten und Probanden abgeformt und dadurch immensen Erfahrungsaustausch und Kontakt mit Medizinern. Diese Erfahrung wird seltenst von einem Arzt getopt und von offenen, (open minded)selbstbewussten Zahnärzten gern in Anspruch genommen. Seit meiner Laborgründung vor acht Jahren habe ich 4 angehende Zahärzte_innen in meinem Labor betreut und unterstützt. (kl. Anmerkung: es ist traurig, wie im 21..Jahrhundert in Deutschlands Universitäten gelehrt wird und mit welchem Resultat! - man bildet sich einen Dr. ein, und wird auf die Menschheit losgelassen!)  
Ich lebe für meinen Beruf und es macht mir riesigen Spass, mit ebensolch interessierten und engagierten Menschen zusammenzuarbeiten. Der Erfolg kommt dann von selbst.

So, jetzt könnt ihr mich zerreissen. Werde wahrscheinlich so schnell nicht wieder Zeit finden, mich hier zu melden. Aber versprochen, jeder, der mir etwas zu sagen hat, werde ich zur Kenntnis nehmen und wenn es etwas konstruktives hat, wird er_sie von mir Antwort bekommen.

Frohes Schaffen wünscht  A. Engels Dental-Technik

mails bitte direkt an  [email protected]


Titel: Re: Auftragslage im Praxislabor
Beitrag von: 040966 am 26.Juli 2005, 21:59:13
Weiss eigentlich gar nicht mehr wie ich auf diese Seite gekommen bin, aber ich (ZA) finde die Diskussion hier ziemlich symthomatisch für das verhältnis ZA - ZT.

Es muss doch jedem ZT, sicherlich jedem ZTM klar sein, dass er seinen Beruf in Abhängigkeit zu seinen Kunden ausübt, genauso wie wir von unseren Patienten abhängig sind. Mir ist daher unverständlich, das immer wieder, insbesondere gerade von den "politischen ZT" gegen die ZÄ geschossen wird. Es sollte doch eigentlicklar sein, dass die ZT hier in Deutschland nur dann eine Chance haben einigermaßen weiterzumachen, wenn sie von ihren Kunden gegenüber dem Kunden unterstützt werden und nicht der preiswertere und mittlerweile gar nicht mehr so schlechte ZE aus dem Ausland angepriesen wird.

Niemand erwartet devote Leistungserbringer, aber ich lasse mich von einem Innungsmeister sicherlich pauschal verunglimpfen.

Es geht im Übrigen auch anders, in Krefeld haben die Mehrheit der Zahnärzte mit den ortsansässigen Labors GEMEINSAM einen Plan erarbeitet um gestärkt aus der Krise zu kommen.

P.S. Unser Praxislabor beschäftigt 3 Techniker mit zusammen fast 25 Jahren Berufserfahrung und ich bin der Meinung, dass die Arbeiten in vielen Fällen durch die Nähe zum Patienten  besser ist, als sie von einem gewerblichen Labor sein kann. (Farbbestimmung, Anproben, schnelle Rep`s.) Ich glaube nicht, dass ein Labor einen Techniker 9-10 x am Tag in die Praxis schickt um mal eben eine Keinigkeit zu erledigen, die in vielen Fällen nicht mal (finanziell) honoriert wird.

Wir haben auf jeden Fall viele Patienten, die zu uns kommen weil wir ein eigens Labor haben und von anderen Patienten empfohlen worden sind.

Niemand kann es sich erlauben immer Kronen, die sich "einbeissen" einzugliedern, schlechte Qualität spricht sich heute schnell herum.

Im Übrigen ist es sicherlich richtig, dass ein Praxislabor nicht gewerbesteuerpflichtig ist, als Ausgleich wird dafür allerdings die BEL um 10% abgewertet.



Titel: Re: Auftragslage im Praxislabor
Beitrag von: dennis am 28.Juli 2005, 14:33:34
Hallo Dr.Zahn,

bitte wahren Sie einen sachlichen Ton.

Wie oben bereits erwähnt:
Zitat
Wir wollen hier einen freundlichen Austausch, der beiden Seiten Vorteile bringt.

Beleidigungen gehören nicht hierher. Und: ein Mensch mit abgeschlossenem Hochschulstudium sollte auch Manieren und den Grips haben, sich anständig aufzuführen. Abgesehen davon, zu wissen, wie man "Loser" schreibt.
Sonst muss man sich fragen, wer hier die hohle Nuss ist.

Gruß,
Thomas

---> guter Kommentar !! schon etwas peinlich mit dem "Loser"(kann aber auch ein einfacher Tippfehler gewesen sein), aber von meiner Seite dennoch ein Hinweis an die Herren und Damen der Zahntechnik. Es steht jedem frei ein Zahnmedizinstudium zu absolvieren und somit dann auch ein Praxislabor zu eröffnen. Ich selber bin Zahntechniker und Zahnarzt und ich finde es schon ziemlich unverschämt zu behaupten, daß dentaltechnische Arbeiten aus Praxislaboren qualitativ minderwertiger sind als aus gewerblichen Laboren!!.... da drängt sich bei mir allerdings auch die Frage auf, ob der Loser-Kommentar nicht berechtigt ist,wenn man soetwas liest. ;D


Titel: Re: Auftragslage im Praxislabor
Beitrag von: uewchen am 03.August 2005, 08:51:45
Hallo, tolle Sache Euer Forum! Aus meiner Erfahrung als Praxistechniker, der viele Jahre in einer grossen Praxis mit 4 Behandlern gearbeitet hat, kann ich nur sagen, dass Praxis eigene Arbeiten so lange interpoliert werden, bis sie passen! Der Praxistechniker wird von seinem ZA (Cheff) hoch gelobt. Vor allem vor den Patienten. Lukrative Arbeiten bleiben in der Praxis und der Schrott geht ins Gewerbliche, die dafür gut genug sind! Aber in der Sudenten Zeit wird beim Meisterlabor gebettelt die Studentenarbeiten zu erstellen. Was machen die Stud. eigentlich im Studium an Technik?? Und was die Nähe angeht: Das Gewerbliche ist immer da wenns sein muss. Ich bin froh, dass ich rechtzeitig den Absprung in ein deutsches Innungs-Meisterlabor geschafft habe. Übrigens, kenne ich viele Praxen, die ihr Labor auf Empfehlung ihres Steuerberaters geschlossen haben. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass Freiberufler demnächst Gewerbesteuer pflichtig werden. Es lohnt sich einfach nicht. Ein guter Techniker macht seine Meisterprüfung und sich dann selbstständig. Ich denke wir können zwar nicht ohne die Praxen, aber die Praxen können auch nicht ohne die Gewerblichen Meisterlabore. Denkt nur mal an die politische Situation. Aber auch die Verunsicherung der Patientenschaft. Dies könner nur wir zusammen intelligent bewältigen.
PSS: Die Beiträge von Hans-Jürgen gefallen mir ganz gut.

Euer Uewchen :-)


Titel: Re: Auftragslage im Praxislabor
Beitrag von: Christine am 12.August 2005, 22:13:46
Hallo,
eine tolle Seite hier.besonders dieses Tema.
Ich war 8 Jahre lang im gewerblichen Labor tätig ,hab immer sehr viel Wert auf Qualität gelegt . 1998 kam die Gesundheitsreform und wir hatten sehr wenig zu tun,was folgte waren Entlassungen -ich war auch dabei. Kurze Zeit später fand ich in einem Praxislabor eine neue Anstellung .Es war eine Doppelpraxis,mir wurde versprochen daß ich mir die Arbeiten selbst einteilen könne und was ich nicht schaffe geht weg ins gewerbliche Labor.Das alles hörte sich sehr gut an.Die ersten Tage waren die Chefs auch sehr besorgt um mich und mir wurde auch die Zusammenarbeit am Patienten angboten was ich sehr toll fand.Ich war bei jeder Einprobe dabei ,konnte meine Arbeiten im Mund betrachten.Schon ein paar Tage später kam die Helferin mit einem schönen Gruß vom Chef ich solle doch die Bißname bei Patient... machen er hat momentan keine Zeit und mein Vorgänger hat solche Arbeiten auch gemacht.So ging das weiter ,jeden Tag ein bisschen mehr Kronen Brücken einpassen ,Protheseneinproben,Gesichtsbogen anlegen,Druckstellen entfernen,Primäreinproben und und und.Ich kam mir vor wie eine Assistenzärztin und es machte mir Spass (manche Patienten sprachen mich mit Fr. Doktor an)Die Arbeiten im Labor wurden immer mehr und ich machte täglich 1-2 Überstunden -und was ich dann nicht schaffte ging ins gewerbliche Labor .Eines Tages kam einer der beiden mit einem hochroten Kopf ins Labor und erkärte mit etwas lauter Stimme daß er mit mir reden müsse weil mein Umsatz nicht stimme,er sei zwar mit meinen Arbeiten zufrieden aber der Vorgänger hat ca. das Doppelte an Umsatz gemacht.Man könne doch schneller arbeiten und vor 20.00 abends ist mein Vorgänger nicht aus dem Labor gegangen und in Zukunft gehen nur noch Arbeiten in das gewerbliche Labor die ausdrücklich von ihm genemigt sind.Für mich brach eine Welt zusammen,ich verdiente genausoviel wir vorher im gewerblichen(4600 DM) machte jetzt einiges mehr an Umsatz  und war bestimmt täglich 1-2 Stunden im Behandlungszimmer. Jetzt wurden mir auch die Termine vorgegeben wann die Arbeiten fertig sein mußten.Immer dieses süßfreundliche Getue  "das schaffen Sie schon". Zwischendurch eine Rep,dann noch schnell eine Uf. dann ein Löffel dann eine Bißschablone und die eigentliche Arbeit blieb bis abends liegen.Da wars schnell vorbei mit meinen beruflichen Idealen täglich 12-14 Stunden schnell schnell ......Meinen Chefs wars recht ,ich machte monatlich ca 25000 DM Umsatz .Im September 2004 bin ich dann zuhause zusammengebrochen,hatte einen Schlaganfall,3 Wochen Krankenhaus danach 7 Wochen Reha und dann noch 6 Wochen im Krankenstand.Ich bin heute noch nicht 100% hergestellt muß Medikamente nehmen und bin zwischenzeitlich arbeitslos denn als ich im Februar wieder zu arbeiten begann bekam ich promt die Kündigung wegen Arbeismangel-  Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan.
Da soll mir einer mit dem "Eid des Hipokrates" kommen,aus reiner Geldgier wurde meine Gesundheit ruiniert.
Danke Ihr doch so ehrvollen Zahnmediziner.
Sicher mag es Ausnamen geben-ich habe leider keine kennengelernt
Christine


Titel: Re: Auftragslage im Praxislabor
Beitrag von: ERHARD am 13.August 2005, 13:50:08
Hallo Christine,
tut mir echt leid für dich,aber mir gings fast genauso - Sress ohne Ende immer mehr immer schneller ,vor dem Schlaganfall blieb ich zum Glück verschont ::)Ständig wurde der Umsatz kontrolliert ,nicht die Qualität der Arbeiten ..von wegen zum Wohle des Patienten ...in erster Linie der Chef ,ein sechsfacher Umsatz meines Gehaltes waren oft nicht genug-dann im Frühjahr die Kündigung .Bis jetzt suche ich nach einer neuen Beschäftigung.Im gewerblichen Labor habe ich warscheinlich keine Chance mehr.Zweimal wurde mir wörtlich gesagt, daß keine "versauten" Techniker gebraucht werden.
Wie du schon schreibst daß es Ausnamen geben soll - wie auch hier in den Beitägen zu lesen ist, ich habe noch keinen gefunden.Villeicht bietet mir ja ein edler Samariter einen Job an und gibt mir das Gnadenbrot.
Gruß
Erhard


Titel: Re: Auftragslage im Praxislabor
Beitrag von: Zahnfee am 14.August 2005, 10:27:03
Hallo Christine,

es tut mir echt Leid was Dir passiert ist, das ist hart und hört sich wirklich nach einem Extremfall an!

Zitat: "Da soll mir einer mit dem "Eid des Hipokrates" kommen,aus reiner Geldgier wurde meine Gesundheit ruiniert.
Danke Ihr doch so ehrvollen Zahnmediziner."

Bei allem Pech dass Du hattest verstehe ich Deine Wut auf Deine Chefs, jedoch macht man es sich nicht einwenig zu einfach sein eigenes Unglück auf andere abzuwälzen? Ich bin nicht "für" oder "gegen" jemanden, ganz und gar nicht, aber objektiv gesehen haben nicht sie Deine Gesundheit ruiniert - sondern Du ganz allein, indem Du es zugelassen hast!!!

Ehre wem Ehre gebührt, aber als Dich die Patienten Frau Doktor nannten hast Du dich gerne bauchpinseln lassen anstatt zu sagen: "ich bin nur der kleine Zahni nicht mehr - ABER auch nicht weniger! Und deshalb bleibe ich Schuster auch bei meinen Leisten!" Gab es denn in dieser Praxis keine Helferinnen für z.B. die Bißnahmen oder ähnlichem? Solltest Du Dich nicht zuerst fragen, ob es sich nicht um einen Großteil an selbst auferlegte Anforderungen handelte die Du zur Pflege Deines Egos an Dich selbst gestellt hattest, denn ein schlichtes und einfaches "NEIN" zur rechten Zeit wäre hier mehr als angebracht gewesen! Das von Dir erwähnte "süßfreundliche Getue" wird gern als Annerkennung gesehen und schmeichelt einem, sonst würde sowas  nämlich nicht funktionieren! Die beiden haben eben schnell gemerkt wie Du "tickst" und man Deine Uhr wieder aufziehen muss damit Du funktionierst, und dieses mehr als schamlos ausgenutzt - jedoch ganz einfach nur weil DU es zugelassen hast.

Und nun kommt das Aber, denn wer will es ihnen verdenken? Der Kapitalismus herrscht und in der freien Marktwirtschaft versucht jeder soviel wie möglich für so wenig wie möglich finanziellen Einsatz zu bekommen. Das kann nicht funktionieren ohne dass Mensch oder Gut (seien es unsere Erdschätze, Energiequellen oder sonstiges) ausgebeutet wird und auf der Strecke bleibt - Marx lässt Grüßen. Das beginnt doch bereits wenn wir selbst beim Einkaufen sind. Da ist plötzlich jedem völlig wurst ob der schöne und "supergünstige" Tischläufer in Taiwan von kleinen Kinderhänden gefertigt wurde die für 20Cent die Woche Schwerstarbeit leisten damit die Familie was zu beißen hat!!!! Das ist günstig und schont unsere Geldbeutel, da wird gekauft und plötzlich redet keiner mehr von der so hoch  gepriesenen Menschlichkeit am Arbeitsplatz. Das ist hart aber leider die Realität.

Diese Menschen haben in der Tat oftmals keine andere Wahl und einen tumpen Karren kann man z.B. auch beladen bis die Achse bricht, doch Du als erwachsener und in einem relativ freiem westlichen Land lebender Mensch hast das große Glück der Möglichkeit Dich Deiner Umwelt mitzuteilen und gegebenfalls zu wehren. Du hast nicht aufgeschrien bevor Du zusammen geklappt bist was ganz sicher nicht von jetzt auf nachher geschah?? Stattdessen hat Dir das vermeintlich "grosse Vertrauen" Deiner Chefs geschmeichelt, fühltest Dich wie eine Assistenzärztin und konntest/wolltest irgendwann nicht mehr zurück und noch viel weniger "NEIN" sagen.

Wenn einem soetwas arges widerfährt wie Dir macht mich das traurig und es ist schlimm - jedoch in den aller seltesten Fällen tragen die Schuld die anderen. Mit dieser Einstellung wird es Dir auf Dauer woanderst nicht besser ergehen - aber ich wünsche Dir sehr dass Du bald wieder ganz auf die Beine kommst und es Dir richtig gut geht denn Du hast es verdient!

Arbeite an Deinem Selbstbewußtsein, das wäre der erste gute Ansatz!

Liebe Grüße von der ollen Zahnfee


Titel: Re: Auftragslage im Praxislabor
Beitrag von: Hans-Jürgen am 14.August 2005, 10:52:37
Hallo,
dachte schon ich bin im falschen Film wie alle total entrüstet,  manche unqualifiziert(trotz Hochschulreife)über mich hergefallen sind. Ist doch ein bisschen Warheit an meiner Forderung?? - und hinter der wunderschönen Fasade ,villeicht ein dicker Sumpf.    Mein Vorschlag: Lasst doch mal die Praxislabortechniker schreiben in einer neuen Diskusionsrunde mit dem Thema:Arbeitsbedingungen im Praxislabor (mir ist dieses Thema ehrlich gesagt zu heiss-ich möchte nicht auf dem Scheiterhaufen landen
euer
Hans-Jürgen


Titel: Re: Auftragslage im Praxislabor
Beitrag von: Zahnfee am 14.August 2005, 11:13:52
Hallo lieber Hans-Jürgen, lange nichts von Dir gelesen!!! Höma, so schlimm wird das schon nicht sein auf dem Scheiterhaufen - der große und weise Doktor Zahn wird das Feuerchen sicherlich streng nach den Regeln des pyromanischen Eides entfachen einzig um die interzahntechnische Beziehung im Forum nicht zu gefährden  :D :D

Und gerne leih ich Dir meine alten Stelzen - die eignen sich hervorragend um durch den Sumpf zu waden, der ja immer einen ernsten Blick wert ist! Aber zieh Dich warm an, Du weißt ja nun was passiert wenn so eine heimische Sumpfschwebfliege einer prachtvoll schimmernden Teichlibelle ansichtig wird - da fliegen dir die Keulen nur so hinterher  *ggg*

Mit grinsenden Grüßen und einen schönen Sonntag!


Titel: Re: Auftragslage im Praxislabor
Beitrag von: Hans-Jürgen am 14.August 2005, 12:46:02
Hallo liebe Zahnfee,
auch ich freue mich wieder von dir zu lesen,ich bin ja sehr gespannt ob jemand eine neue Diskusionsrunde mit meinem Vorschlag eröffnet...
Wünsche Dir auch einen "schönen "Sonntag

Hans-Jürgen

Ps:Ich komme aus FFM wir haben hässliches Wetter


Titel: Re: Auftragslage im Praxislabor
Beitrag von: Thomas am 14.August 2005, 22:27:11
Hi Hans-Jürgen,

das Wetter ist nicht nur bei dir schlecht - irgendwie kein richtiger Sommer dieses Jahr.  :-\

Du kannst auch gerne selbst eine neue Diskussionsrunde / ein neues Thema starten.  ;)

Gruß,
Thomas


Titel: Re: Auftragslage im Praxislabor
Beitrag von: Dr.Zahn am 16.August 2005, 05:11:52
SInd mal wieder Totengräber unterwegs ?! Ich war im Urlaub und konnte den Thread nicht verfolgen.
Die Sache hab ich eigentlich oben ^ schon geklärt. Aber nur wer lesen kann, ist da im Vorteil, sorry.
Stänkern ist nicht so mein Ding, aber wer braucht sich schon wundern, wenn er seine potentiellen Auftragsgeber als raffgierige Pfuscher hinstellt?  um nichts anderes ging es mir, und wer sachlich bleibt bekommt auch ne sachliche antwort. Bin Übrigends auch aus Nürnberg und hab ehrlich gesagt keine gute Meinung über die hessischen Hochschulen, im Hinblick dessen verstehe ich sogar den Ha - Jü.
Habe übrigends in ER studiert und muss sagen, daß dort jeder ZT Handgriff von uns Studis damals selbst gemacht werden musste. Faule Eier gabs auch damals schon, nur gehe ich einmal davon aus, daß derjenige welcher, der CHef einer medizinischen Einrichtung (ZA Praxis) und Chef eines ZTM sein will, die ZT auch mal erlernt haben sollte.

 ;D. Als Trinkt ein kühles Bier und Prost:=). PS der Urlaub war schön. Mal ganz im Abstand der dtschen Engstirnigkeit . Tat echt mal gut, kanns Euch nur empfehlen. !

Hallo lieber Hans-Jürgen, lange nichts von Dir gelesen!!! Höma, so schlimm wird das schon nicht sein auf dem Scheiterhaufen - der große und weise Doktor Zahn wird das Feuerchen sicherlich streng nach den Regeln des pyromanischen Eides entfachen einzig um die interzahntechnische Beziehung im Forum nicht zu gefährden  :D :D

Und gerne leih ich Dir meine alten Stelzen - die eignen sich hervorragend um durch den Sumpf zu waden, der ja immer einen ernsten Blick wert ist! Aber zieh Dich warm an, Du weißt ja nun was passiert wenn so eine heimische Sumpfschwebfliege einer prachtvoll schimmernden Teichlibelle ansichtig wird - da fliegen dir die Keulen nur so hinterher  *ggg*

Mit grinsenden Grüßen und einen schönen Sonntag!


Titel: Re: Auftragslage im Praxislabor
Beitrag von: Zahnfee am 16.August 2005, 08:30:07
Moinmoin Dr. Zahn, wer wird denn gleich schon wieder so wild um sich beißen?? Das tut wirklich keine Not - wie wärs denn statt dessen mit einer Briese Eueres berühmten fränkischen Humors, den hast Du Dir im Zuge Deiner Bildung doch hoffentlich nicht wegstudiert  ;)? Doch um nocheinmal zum Thema zurück zu kommen - einerseits durfte ich mich freuen das hier das Wort "zusammenhalten" in Bezug auf ZT und ZA gefallen ist, andererseits liest man dann wieder solch betrübliches...

Zitat uewchen:
"Aus meiner Erfahrung als Praxistechniker, der viele Jahre in einer grossen Praxis mit 4 Behandlern gearbeitet hat, kann ich nur sagen, dass Praxis eigene Arbeiten so lange interpoliert werden, bis sie passen! Der Praxistechniker wird von seinem ZA (Cheff) hoch gelobt. Vor allem vor den Patienten. Lukrative Arbeiten bleiben in der Praxis und der Schrott geht ins Gewerbliche, die dafür gut genug sind! Aber in der Sudenten Zeit wird beim Meisterlabor gebettelt die Studentenarbeiten zu erstellen. Was machen die Stud. eigentlich im Studium an Technik?? Und was die Nähe angeht: Das Gewerbliche ist immer da wenns sein muss."

Was uewchen da schildert ist keine Ausnahme sondern die Regel. Kannst Du hier in irgend einer Form ein Miteinander erkennen? Kannst Du als ZA mit ruhigem Gewissen sagen für mich ist mein ZT ein gleichwertiger Geschäftspartner  :angel: ? Dann müsste ich nach vielen vielen Jahren glattweg sagen - ein Wunder ist geschehen!

LG von der Zahnfee



Titel: Re: Auftragslage im Praxislabor
Beitrag von: Zahnfee am 23.August 2005, 19:52:32
Oooooch! Huhu liebes Zähnchen, wo biste denn?? Gib es zu - willst nicht mit der kleinen Zahnfee reden.......hmpf.....

Trotzdem viele LG`s von mir!


Titel: Re: Auftragslage im Praxislabor
Beitrag von: Dr.zahn am 08.November 2005, 20:16:29
doch mich gibtz noch.sorry. hatviel zutun,wie gehts dir denn so?


Titel: Re: Auftragslage im Praxislabor
Beitrag von: Hans-Jüegen am 22.März 2006, 11:55:55
Hallo Kollege...
hoffe doch du hast den Totengräber der Zahntechnik wieder eingestellt ;)
Du sprichst  von Meisterprüfung, sehr amüsant! Ich denke ganz wenige unserer "Gschdudierten" würden überhaupt die Gesellenprüfung schaffen..
Aber das ist doch auch ganz normal, dafür sind sie in der Zahnmedizin Spitze um nicht zu sagen, seitdem sie den Makel der Bescheidenheit abgelegt haben, sind sie vollkommen!!! Findet ihr nicht auch??  :D
euer
Hans-Jürgen


Titel: Re: Auftragslage im Praxislabor
Beitrag von: Sofia am 22.März 2006, 19:03:11
Hallo zusammen,

ich hoffe, dass auch innowative auszubildende hier erwünscht sind. Habe alles hier aufmerksam gelesen und muß sagen, dass jeder aweng recht hat! Man kann doch gar nicht richtig berufstypisch lernen und ich finde, dass ich als Zahntechniker (wenn ich im Sommer fertig bin) dem Zahnarzt nicht so viel hinten nach stehe! Gut, ich kann nicht operieren, aber wenn ich dran denk, was ich in den letzten zwei Jahren allein in Anatomie gelernt hab - da macht mir keiner von den Ärzten mehr was vor!!! Wir können jeder von allem ein bisschen mit Schwerpunkt des gelernten Beruf, also streite Euch doch nicht, das bringt doch nix!

Alles Gute
Sofia


Titel: Re: Auftragslage im Praxislabor
Beitrag von: Zahnfee am 22.März 2006, 20:53:52
Oh weja!!! Liebe Sofia, sei mir bitte nicht böse, aber mir fiel beim lesen Deines Textes sofort Omi´s altes Sprichwort ein, das da lautete: .."wir leben zwar alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont....!" Wenn Du`s nicht verstanden haben solltest, mail mich bitte an, ich erklärs Dir gern!

Mal abgesehen davon - Hansjürgen Du Meister des geschliffenen Wortes und untreue Tomate die du bist - sag, wo treibst Du dir herum? Hab ja ewig nichts mehr von Dir gelesen, genau so wenig wie von meinem streitbaren aber äusserst liebenswertem Dr. Zähnchen! Ist der auch noch da? Ich hoffe es geht Euch gut!

@ Eagleeye109:

ich verstehe Dich sehr gut! Solch eine bittere Pille schluckt niemand gern. Aber sag, wie hast Du Dich ihm gegenüber verhalten als er wieder bei Dir anklopfte?? Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was an abscheulichem ich getan hätte!

Zum mittlerweile allgemeinem Kern des Themas, nämlich Zahnärzte sind auch nur Menschen, habe ich eines zu sagen: Ich habe einem angehenden (zu der Zeit noch nettem, ja sogar fast liebenswürdigem) Zahnarzt die Prüfungsarbeiten gemacht. Er hat bestanden. Heute ist unser Labor sein "Abreaktionstempel".... da heisst es still halten, weil der macht Umsatz........zum speien!

Und was sonst noch so alles geschrieben wird....

Zitat:
"also kann jeder studienabgänger kronen, brücken und prothesen selbst herstellen, weil er es gelernt hat und diverse prüfungen dazu abgelegt hat."

....ja mein Gott, was will man da noch zu sagen??...hihi....

Es schwebt stets über Euch und liest mit...
Zahnfee


Titel: Re: Auftragslage im Praxislabor
Beitrag von: Zahnfee am 22.März 2006, 21:00:05
ach ja!
PS: hat der liebe Forenbetreiber eigentlich auch eine Meinung zur Sache???

Neugierige Zahnfee


Titel: Re: Auftragslage im Praxislabor
Beitrag von: Ottika am 26.März 2006, 13:04:27
Ob Zahnärzte , oder Zahntechniker, die Sich Zerfleischen!!!???

Seit Ihr NUR Lestungserbringer!!!!

Viel Spass beim Zerfleischen!!!!

Ulla :angel:


Titel: Re: Auftragslage im Praxislabor
Beitrag von: incisivi am 22.Juni 2006, 18:29:59
...ohne Worte.....,
also ich weiß ja nicht welche Zahnärzte und welche Techniker hier so schreiben und antworten....???
Aber eins ist sicher wenn ich in meinem Labor solche " Nieten " hätte und ich mit solchen " Kunden " zu tuen hätte wäre ich sicherlich kein selbstständiger Zahntechnikermeister mehr....

Der eine redet von Betriebswirtschaftlichkeit, der andere von 2-3x Aufstellen einer Arbeit......dann die Transportkosten(zur Zeit 4,90 EURO !!!)

schade das es immer noch solche unnötigen Diskussionen gibt.

Also ich habe diese nicht(Diskussionen,Nieten,Kunden..)

Gott sei Dank ;D


Titel: Re: Auftragslage im Praxislabor
Beitrag von: Hans-Jüegen am 29.Juni 2006, 13:17:51
Guten Morgen Herr Kollege,
 in welcher Welt leben Sie ????
Auch Sie bleiben nicht verschont...
 Die Versandkosten betragen übrigens in Bayern 3,90 Euro..Ein spottbilliges
Taxi.
 Bei Ihnen kommt auch der Optiker für diesen Preis vorbei, holt Ihre defekte
Brille zur Reparatur ab und liefert sie auch wieder aus??
 Was nützen Ihnen ihre tollen Kunden wenn sie keine Arbeit haben....
 Auf jeden Zahnarzt kommt momentan 1 Techniker,das wird aber nicht so
bleiben ...In den USA  kommt auf 8 Zahnärzte 1 Zahntechniker...
 Warscheinlich wird in einigen Jahren jede Zahntechnische Arbeit bei uns
eine Meisterarbeit sein - einen Techniker können wir uns dann nicht mehr
leisten.
 Lehrlinge ausbilden,welche Perspetive kann ich ihnen geben.....
 Wie hat so schön schon vor Jahren mein Meister gesagt.....Aus dem Keller
sind wir gekommen und dorthin gehen wir auch wieder zurück - Der eine früher
und Sie Herr Kollege vielleicht etwas später...

 Grüße
Hans-Jürgen