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Autor Thema: Kronen aus Metall/Kermaikverbund (Gelesen 24589 mal)
sonstwer
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« Antworten #6 am: 21.Mai 2008, 23:22:51 »

Und nochmal die Sinnfrage_Metall in anders:

Nach entsprechender Umrechnung steht auf meiner Rechnung vom Zahnlabor, daß pro Zahn (2er bzw. 3er OK) etwa soviel Metall verwendet wurde, wie ein Kügelchen mit 6mm Durchmesser.

Vom Preis her passt das auch zu Beispielangaben, die ich im Netz gefunden habe. Aber es sieht unter der Keramik schon irgendwie doch nach deutlich weniger aus. Wozu soviel davon?
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« Antworten #7 am: 22.Mai 2008, 11:11:46 »

Hallo,
Das Metallgewicht bei einer Metallkeramikkrone kann je nach Zahnstumpfgrösse zwischen 1 und 2,5 Gramm variieren.
Bedenke die Fläche!!
Ausserdem müssen die Metallteile etwas dicker modelliert werden um einen sauberen und homogenen Guß zu erreichen.
Weiterhin wird die Oberfläche mit Fräsern gleichmässig auf die geforderte Minimalstärke reduziert. Man spricht hier vom Schleifverlust, der ca. 10-15 % beträgt.

Grüsse
Michael
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« Antworten #8 am: 22.Mai 2008, 17:47:35 »

Das Metallgewicht bei einer Metallkeramikkrone kann je nach Zahnstumpfgrösse zwischen 1 und 2,5 Gramm variieren.
Bedenke die Fläche!!

Stimmt, viel Metallfläche ist da wohl auf der Rückseite. Mir ist wie gesagt auch noch gar nicht so richtig klar, wie das Metalgerüst eigentlich grob aussieht, und warum.

Es scheint so von der Form her sowas wie ein Fingerhut oder ein Ring zu sein, an dem dann auf einer Seite ein im Vgl. sehr grosses "Blech" hängt.

Das drängt natürlich den Gedanken auf, daß es vielleicht einfacher ist, Metall in die inverse Stumpfform zu giessen, als Keramik entsprechend zu Fräsen (oder wie auch immer man das machen würde).

Andererseits hätte ich intuitiv auch eher vermutet, daß zunächst die Keramik gebrannt wird, und dann erst das Metall eingebracht werden kann. Naja, ich habe mir inzwischen mal ein Datenblatt zu irgendeiner Zahnkeramik angesehen, und so herausgefunden, daß die wohl mit Spitzentemperatuuren deutlich um grob 700°C gebrannt werden können.

Wenn also wirklich erstmal das Einpassen auf den Zahnstumpf ein Hauptargument für die Verwendung von Metall sein sollte, dann ist damit wohl auch schon der Hauptnachteil (Metallschatten im Stumpfbereich)  begründet.

Aber wozu jetzt diese grosse Fläche (kann man ja zu einem Zeitpunkt, an dem Gold so teuer ist, wie sonst Platin, ruhig mal fragen)? Eher aus bissmässigen, Abriebtechnischen Gründen, um ein zugfestes Material dabei zu haben, oder eher um weniger Arbeit mit der Gestaltung von Gegenbissfähigen Flächen zu erzeugen?

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