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Autor Thema: Teleskopprothese (Gelesen 25604 mal)
Zahnlabor Admin
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Beiträge: 562


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« Antworten #6 am: 21.Januar 2009, 19:08:11 »

Hallo,
ich spreche jetzt nur mal das Thema Oberkiefer an.

Voraussetzung ist, dass alle vorhandenen Zähne soweit in Ordnung sind, dass es sich lohnt was darauf zu konstruieren. Das kann ich natürlich nicht von der Ferne beurteilen.

Ich sehe das Hauptproblem auf der linken Seite ab dem Eckzahn nach hinten.
Hier wäre natürlich 1 oder evtl. sogar 2 Implantate sehr hilfreich (falls überhaupt möglich von der Knochenstärke!). Die Freiendprothese ist statisch nicht ideal.
Teleskope wären dann:

17, 15, 13, 23, 25Impl. und 27Impl.    (6xTeleskope)

Notfalls auch 17 oder 15, 13, 23 und 26Impl.   (4xTeleskope)

Die bessere und komfortablere Lösung ist wie immer leider die Aufwändigere mit den 6 Telekopen.
Es wäre auch nur ein schmaler Transversalbügel im hinteren Bereich nötig.
Aber warte mal ab, vielleicht kommen noch andere Vorschläge

Grüsse

Michael






« Letzte Änderung: 21.Januar 2009, 19:10:10 von Michael » Gespeichert
robinsmama
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Beiträge: 29


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« Antworten #7 am: 25.Februar 2009, 16:39:12 »

hallo,

sorry, dass ich mich erst jetzt melde, ich habe länger hier nicht
reingeschaut, du hattest dich bei mir gemeldet, leider kann ich dir persönlich keine mail schicken (bei dem versuch kam es immer zu einem fehler) aber nun denn:
ich weiss nicht genau wie gerade ich dir helfen kann...aber ich habe
eine teleskoprothese auch im ok auf 4 teleskopen und mit einem
bügel, ich komme damit super zurecht und den bügel spürt man überhaupt nicht, da er gaaaaanz dünn und schmal ist.
die prothese sitzt "bombenfest" und ehrlich gesagt, spüre ich sie überhaupt nicht, es ist als ob es meine "eigenen"wären.
jetzt muss ich allerdings auch dazu sagen, dass für mich implantate nie in fragen gekommen wären, da ich eine panische angst vor dem zahnarzt habe und 20 jahre nicht bei einem gewesen war.
aber ich kann nur sagen, ich fühle mich wirklich wohl mit den teleskopprothesen (ich habe auch unten eine, die auch auf 4 zähnen aufgebaut wurde)
wenn du noch fragen hast, frag einfach  Wink
lg robinsmama
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Hartzke
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Beiträge: 5


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« Antworten #8 am: 28.Februar 2009, 23:00:11 »

Hallo  ich muß dentalo recht geben  wenns geht Implantate, habe seid 3.Wochen Teleskopprothese UK. 8.Teleskope habe  große probleme mit gewöhnung ,aber jeder fall ist natürlich anders  noch ein tipp  auf jeden Fall Zweitmeinung einholen   und fragen fragen ,über
alles aufklären lassen.   ich wünsche  Dir die richtige enscheidung     Viele Grüße  Hartzke
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engels, andreas
Gast
« Antworten #9 am: 29.März 2009, 23:58:25 »

Hallo,
habe die "Entwicklung" deines Falles verfolgt. Auch ich rate dir (vorausgestzt die Kohle spielt keine Rolle) zur Implantatlösung ! Nur: Im OK würde ich zwei Implantate als nicht ausreichend betrachten. Ziel sollte sein, eine Kongruentz in der Pfeilerplatzierung zu erreichen (Statik ! - du hast in der Front eine recht große Spanne und da treten beim Abbeissen enorme Scher- und Hebelkräfte auf.) Darüber hinaus würde ich bei diesen Implantat/Teleskop - Konstruktion einen passiven Sitz (passiv fit) dringend empfehlen. (Begründung: die Implantate reagieren sehr empfindlich auf Abzugskräfte. Und die hast du, wenn du die Prothese zum Reinigen herausnehmen willst - mindestens 1x pro Tag !)
Ein passiv fit ereicht man technisch über eine Riegelkonstruktion. Dieser Riegel fixiert den Zahnersatz in der definierten Position und gibt diesen sofort frei, wenn der Riegel geöffnet wird. Darüber hinaus ist er vonm Handling sehr konfortabel.

Da bei dir aber im UK auch Hahndlungsbedarf besteht sollte man die Restauration deines Kauorgans im ganzen analysieren und auswerten. Mach nicht den Fehler, erst den einen Kiefer  versorgen zu lassen und dann den anderen. Ist für den Behandler zwar einfacher und in der Regel angestrebt (nur halb so große Investition und daher besser verkaufbar!) , aber man handelt sich dadurch auch diverse Nachteile ein - die einem dann erst hinterher auffallen und einem vorher nicht mitgeteilt werden. (s.a. Beitrag Hartzke).

Vielleicht liest du dir auch meine Stellungnahme zum Beitrag "Zukünftiger Zahnersatz, welche Möglichkeiten habe ich?" durch. Dann könnten wir die Angelegenheit gerne etwas vertiefen.

Gruß Andreas Engels
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athenadental
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Beiträge: 56



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« Antworten #10 am: 03.Juni 2015, 17:52:18 »

Bei der Teleskopprothese handelt es sich um einen qualitativ hochwertigen Zahnersatz, der herausnehmbar ist, sich jedoch ganz wesentlich von der üblichen Zahnprothese unterscheidet. Die Teleskopprothese ist allerdings eine Teilprothese – das heißt, sie kann nur bei Patienten als Zahnersatz Anwendung finden, wenn noch eigene Zähne vorhanden sind – auch wenn es sich nur um einige, wenige handelt. In der modernen Zahnmedizin spricht man hier von kombiniertem Zahnersatz.

Grundsätzlich ist die Teleskopprothese für den Betroffenen wesentlich einfacher und angenehmer zu tragen. Während die normale und schon seit vielen Jahren übliche Vollprothese für den Oberkiefer über eine recht dicke Gaumenpalette verfügt, die bei vielen Menschen Würgereiz auslöst und selbstverständlich auch zu Beeinträchtigungen beim Schmecken und weiteren Einschränkungen führt, ist diese bei der Teleskopprothese sehr klein und kaum spürbar. Rein äußerlich ist die Teleskopprothese im normalen Alltag für das soziale Umfeld nicht als Zahnersatz erkennbar, sofern sie nicht aus Edelmetall gefertigt wurde.

LG,
athenadental
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