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Autor Thema: Kunststoffkrone? (Gelesen 17843 mal)
hordeotech
Fortbildungen
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 35


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« am: 05.Dezember 2009, 15:20:57 »

Liebe Bastler und Experten,
so, bei mir ist die erste Krone fällig.
Ein vor 14 Jahren wurzelgefüllter oberer 5er, aus dem mir vor Monaten ein Stück herausgebrochen war. Dass eine Füllung im Rest nun nicht mehr lange hält, davon konnte ich mich gerade überzeugen. Oberirdisch steht noch etwa 1/3 des Zahns, die Vorderwand sozusagen.
Ein Stift soll rein, und im Sommer erwähnte die ZÄ dann eine Kunststoffkrone als kostengünstigste Lösung, die auch halten würde. Denn Füllung-auf-Stift droht den Zahn wohl allmählich zu spalten.

Als ich nun wieder in dieser Mehrfachpraxis war und meine Stamm-ZÄ gerade nicht da war, wollte eine Assistentin aber von Kunststoffkronen nichts wissen. Nur Metall-Keramik oder Vollkeramik.
Da kommt man ins Grübeln:
1)
Weiße Füllungen, die bei mir ihren Belastungstest auf einer großen Kaufläche schon bestanden haben, bestehen doch aus Kunststoff, der mit bis zu 80% Keramikpulver gefüllt ist. Dadurch hat er eine ähnliche Härte wie Zahnschmelz. Ich glaubte dann, es gäbe Kunststoff-Kronen aus ähnlichem Material, das jedenfalls hart genug ist. Wobei die Aushärtung anders als bei der Füllung auch heiß erfolgen könnte.
Zwar kenne ich keine Werbung dafür, aber es liegt auf der Hand, dass für preiswerte Lösungen viel weniger geworben wird als für teure schicke Sachen.
2)
Oder handelt es sich bei Kunststoffkronen um solche, die als Provisorien gedacht sind?
Technikerweisheit: „Nichts hält so lange wie ein Provisorium!“
Manches, was als Provisorium verkauft wird, kann in der Praxis jahrelang halten oder vollwertig funktionieren – jedenfalls, wenn es keiner hohen Beanspruchung ausgesetzt ist.
Und das trifft hier zu: es handelt sich weder um einen Mahlzahn, noch um einen sehr sichtbaren.
Ehrlichgestanden wäre es der Zahn, den ich am ehesten entbehren könnte. Nur soll man Zähne nicht leichtfertig opfern, um dann in 30 Jahren denken zu müssen: hätte ich doch...
Andererseits möchte ich aber auch keine unnötig teure Hochleistungs-Versorgung „für die Ewigkeit“ an diesem Zahn, der, weil er wurzelgefüllt ist, wohl eh nicht bis an mein Lebensende hält.

Ich wäre für eure Sicht und Kunststoff-Fachinformation dankbar.

Noch eine Frage: müsste die Wurzelfüllung für die Stiftkrone in jedem Fall bis in die Spitze neu gemacht werden? Danach hörte es sich jetzt pauschal an, wobei aber das aktuelle Röntgenbild nicht in Betracht war. Auf dem sahen die gefüllte Wurzel und der Knochen drumherum einwandfrei aus, und der Zahn ist ja auch beschwerdefrei – außer, dass er abgebrochen ist.

Eilige Klebepistolengrüße,
hordeotech
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athenadental
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Beiträge: 56



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« Antworten #1 am: 11.Juni 2015, 16:21:43 »

Eine dauerhafte Zahnkrone kann aus allen medizinischen Metallen, aus Keramik, aus Kunststoff, oder aber komplett keramisch hergestellt werden. Die Metalle, die für Metall-Zahnkronen benutzt werden, sind in der Regel Gold-Legierungen oder Metall-Legierungen (z.B. Nickel, Palladium, Chrom). Verglichen mit anderen Arten derZahnkrone muß für die Metall Zahnkrone weniger Zahnstruktur entfernt werden, und die Abnutzung der gegenüberliegenden Zähne wird auf ein Minimum reduziert.

LG,
athenadental
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