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Autor Thema: WSR (Gelesen 17847 mal)
cptkaoz
Gast
WSR
« am: 09.Mai 2009, 19:19:01 »

Hallo zusammen,

vor 2 Tagen wurde bei mir eine Wurzelspitzenresektion an allen 3 Wurzeln des 16er-Zahns im Oberkiefer (steht zumindest so auf dem Zettel, bin kein Experte) durchgeführt (also sowohl von der Gaumen-, als auch der Backenseite so wie ich das verstanden und mitgekriegt habe). Gestern war ich noch einmal zum Nachgucken da und es sah alles ok aus.

Ich habe zwar Anweisungen vom Arzt erhalten, bin mir jedoch unsicher weil ich das meiste wieder vergessen habe und der Zettel mit Pflegetipps, den ich mitbekommen habe mir nicht wirklich Aufschluss gibt. Der Arzt hat gesagt ich soll die Verbandplatte nach jeder Mahlzeit herausnehmen und mit klarem Wasser ausspülen, ab Sonntag könne ich sie ganz weglassen. Ich kann mich erinnern dass mir kurz nach der Operation auch etwas wie "zwischen den Mahlzeiten ab Samstag rausnehmen" gehört zu haben aber bin mir nicht mehr sicher ...
Auf dem Zettel mit den Pflegetipps steht ausserdem, dass ich ab dem dritten Tag auch die Zähne im Wundbereich wieder putzen soll (ohne Zahnpasta). Doch was ist davor ? Ich habe gestern abend und heute ein paar mal ganz vorsichtig mit einer weichen Zahnbürste geputzt weil es sich einfach ekelig unsauber anfühlte und auch so roch (die anderen Zähne mit "normalem" druck und im wunbereich nur gaaaaanz vorsichtig über die oberseite).
Ich habe das Gefühl dass die Schwellungen sich in Grenzen halten, bis auf ein leichtes Klopfen ab und zu und hier und da mal ein Ziehen spüre ich eigentlich nichts. Ich bin allerdings starker Raucher und musste mich echt zurückhalten in den letzten Tagen, der Arzt sagte gestern jedoch ich dürfe wieder (bin aber trotzdem vorsichtig).
Außerdem wurde bei der OP die Kieferhöhle geöffnet und mir wurde gesagt ich dürfe mir 4 Wochen lang nicht die Nase putzen, was ich für sehr sehr schwierig halte ...

Meine Fragen:

1. Wie verhält es sich genau mit der Öffnung der Kieferhöhle ? Also ab wann kann man wenigtens wieder die Nase hochziehen oder sonstwas tun ausser abtupfen wenn sie "zu" ist ? Was passiert wenn ich in den nächsten 4 Wochen eine Erkältung kriegen sollte ? Was soll ich tun wenn ich niesen muss ("Mund aufmachen" wurde mir gesagt) ? Der Umstand dass da jetzt ein Loch und somit eine Verbindung zwischen dem ganzen bakteriellen Rotz in meiner Nase und dem Kiefer ist (wo ja gerade die Zyste entfernt wurde) macht mir doch sehr viele Sorgen, ich hoffe irgendjemand hier kann mich dahingehend beruhigen oder so

2. Ab wann soll ich denn nun die Verbandplatte herausnehmen ? Jetzt schon zwischen den Mahlzeiten oder ab morgen dann einfach komplett weglassen ? Wie soll ich mich verhalten wenn sie draussen ist, muss ich aufpassen wegen der Zunge (die klebt ja normalerweise "oben" im Mund) ? Außerdem habe ich unten einen Zahn der quasi in die Mundhöhle hereinsteht (2. Reihe sozusagen), deshalb fällt es mir schwer die Zunge längere Zeit "unten" zu lassen.

3. Wie soll ich die Zähne putzen ? Ab wann wieder mit Zahnpasta (ist ja Fluor drin und das ist meines Wissens nach eher entzündungsfördernd) ?

4. Muss ich irgendwie aufpassen beim Duschen etc. ? Fühlte mich bis jetzt noch nicht wirklich in der Lage dazu, allerdings halte ich es jetzt mal wirklich für dringend nötig ... aber da Wärme allgemein ja eher kontraproduktiv ist bei sowas ...

5. Ab wann soll ich wieder anfangen "normale" Sachen zu essen ? Ernähre mich seit 2 Tagen von Brei und Joghurt und ich muss sagen dass ich mich extremst schlapp fühle dadurch ...

Fragen über Fragen ... ich bedanke mich im Voraus für die Antworten und wünsche allen Beteiligten ein schönes WE und falls nötig: gute Besserung

MfG,
cptkaoz
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« Antworten #1 am: 27.März 2010, 17:06:41 »

Hallo, hast du Antwort auf deine Fragen bekommen ? Wenn ja wärs lieb wenn du sie mir weiterleiten könntest bei mir ist es grade ganz ähnlich Smiley Danke !!!!
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« Antworten #2 am: 29.Juni 2015, 16:09:34 »

Bei der Wurzelspitzenresektion werden die Wurzelspitzen an einem Zahn operativ entfernt. Dieser Eingriff hat das Ziel, entzündete Wurzelspitzen und das umliegende, betroffene Gewebe vollständig zu entfernen und wird meist dann vorgenommen, wenn eine Wurzelbehandlung nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat. Da eine Wurzelspitzenresektion mit gewissen Risiken behaftet ist, muss der Patient vorher gründlich auf seinen allgemeinen Gesundheitszustand untersucht werden. Der Zahnarzt ermittelt das genaue Ausmaß der Entzündung durch Röntgenbilder. Es müssen medizinische Indikatoren vorliegen damit der Eingriff angezeigt ist. Medizinische Indikatoren für eine Wurzelspitzenresektion sind neben einer Wurzelbehandlung, die nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat auch Zysten, die sich an der Wurzelspitze gebildet haben oder eine Fraktur der Zahnwurzel.

Das Operationsgebiet wird für die Wurzelspitzenresektion lokal betäubt. Danach wird das Zahnfleisch geöffnet, damit der Zahnmediziner Zugang zum Kieferknochen hat. Dieser wird dann mit einem Bohrer geöffnet, die Wurzelspitzen und das umliegende, entzündete Gewebe werden entnommen und sowohl die Wurzelkanäle als auch der Hohlraum, der durch den Eingriff entstanden ist, werden mit einer Füllung verschlossen. Die Wunde wird vernäht. Der Grund, warum eine Wurzelspitzenresektion nur nach medizinischer Indikation vorgenommen werden kann, sind die Risiken, die sich hinter dem Eingriff verbergen. Umliegende Nerven von benachbarten Zähnen können geschädigt werden. Blutgerinnungsstörungen zählen ebenfalls zu den bekannten Risiken und Infektionen der Wunde sind immer mit einzukalkulieren. Nach dem Eingriff muss also eine regelmäßige Kontrolle stattfinden bis die Wunde abgeheilt ist und keine Komplikationen mehr auftreten können.

Eine Wurzelspitzenresektion ist keine dauerhafte Lösung. Sofern da erkrankte Gewebe gründlich entfernt und eine sorgfältige Nachbehandlung der Operationswunde erfolgt ist, kann der Zahn durch eine Wurzelspitzenresektion jedoch oft mehrere Jahre erhalten werden.

LG,
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