Zahnlabor Logo
Dental Suchmaschine

In die Suchmaschine eintragen!

 Dental Verzeichnis Dental Verzeichnis
 Zahnärztlicher Notdienst Zahnarzt Notdienst
 Apotheken Notdienst Apotheken Notdienst neu!
 Private Krankenversicherung PKV Krankenversicherung
  Berufsbekleidung
 Dental News Dental Firmennews
 Dental FAQ Zahn FAQ (häufige Fragen)
 Zahnlexikon Zahn Lexikon
 Zahnwissen Zahn Wissen
 Dentalgalerie Dental Foto Galerie
 Dentalsuchmaschine Dental Suchmaschine

 Top-Suchanfragen:
  1. zahn
  2. zahnarzt
  3. dental
  4. kiefer
  5. berlin
  6. mac zahn
  7. Notzahnarzt
  8. zahnnummerierung
  9. kindergebiss
  10. zahnkleber
  11. zahnnummern
  12. kieferentzündung
  13. Zahnhalsentzündung
  14. Zahnarztbesteck
  15. Notzahnarzt in Berlin
 Dental Newsletter Dental Newsletter

Kosten für festsitzenden Zahnersatz

Selbst bei sorgfältiger Pflege können massive Zahnprobleme auftreten. Beispielsweise wenn der schützende Zahnschmelz kaum oder nicht mehr vorhanden ist. Bei vielen Patienten ist ein Festsitzender Zahnersatz dann die einzige Option. Dabei stellen sich viele die berechtigte Frage, mit welchen Kosten sie bei einer Krone oder Brücke rechnen müssen. Auch die verschiedenen Positionen auf Kostenvoranschlägen werfen Fragen auf. Nachfolgend werden die wichtigsten Punkte erläutert und mögliche Summen aufgeführt, die beim Zahnersatz als Orientierung dienen können.

Grundsätzliches zu den Kosten für Zahnersatz

Generell können für die Kosten für Zahnersatz keine pauschalen Beträge genannt werden. Je nach Zahnarztpraxis und Versicherung können die Rechnungsbeträge für ein und dieselbe Behandlung unterschiedlich ausfallen. Was ein Patient am Ende selbst für seinen Zahnersatz zahlen muss, hängt daher von mehreren Faktoren ab. Der von der entsprechenden Zahnarztpraxis an den Patienten ausgestellte Heil- und Kostenplan ist für die individuelle Kostensituation ausschlaggebend und sollte vor der eigentlichen Behandlung bei der Krankenkasse eingereicht werden. Um finanzielle Unstimmigkeiten und unerwartete Zusatzkosten zu vermeiden, ist die Kostenfrage mit der Krankenkasse zu klären. Besteht neben der Regelversorgung durch die gesetzliche Krankenkasse noch eine Zahnzusatzversicherung sollte außerdem erfragt werden, wie hoch die Zuzahlung im Falle der jeweiligen Behandlung wäre. Die Regelversorgung für Kronen oder Brücken liegt in der Regel bei 50 Prozent. Wie das Vergleichsportal für Krankenzusatzversicherungen in einem Ratgeber zur Zahnzusatzversicherung erklärt, „lässt sich dieser Wert auf 60, 80 oder 90% hochschrauben“. Wie viel die Zusatzversicherung zuzahlt, hängt vom gewählten Tarif ab. Im Idealfall lassen sich Patienten von der Krankenkasse rechtzeitig eine schriftliche Kostenübernahme-Bestätigung zukommen. Damit sind sie auf der sicheren Seite.

Leistungen im Überblick

Die Kosten für einen Zahnersatz setzen sich immer aus mehreren Leistungen zusammen:

  • Zahnärztliches Honorar: Das zahnärztliche Honorar wird bei Regelleistungen nach dem Bewertungsmaßstab zahnärztlicher Leistungen, kurz BEMA, berechnet. Mit den Krankenkassen sind die Beträge fest vereinbart. Bei gleichartiger Versorgung sind BEMA und die Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) maßgebend, bei andersartigen Formen wird nur die Gebührenordnung für Zahnärzte zugrunde gelegt. Der Mittelwert bei der GOZ liegt beim 2,3-fachen Satz. Liegt eine schriftliche Begründung vor ist der 3,5-fache Satz möglich. Dennoch gibt es freie Kalkulationsmöglichkeiten, welche per Gesetz verankert sind. Abweichungen von der GOZ sind deshalb denkbar. Trotz allem kann das zahnärztliche Honorar vorausberechnet werden. Veränderungen sind unter anderem bei Komplikationen möglich.
  • Laborkosten – Zahntechnische Anfertigungen: Die Laborkosten spielen beim Zahnersatz ebenfalls eine zentrale Rolle auf den Rechnungen. Die Berechnung erfolgt anhand von Festzuschüssen auf Basis statistischer Durchschnittswerte. Nichtedelmetallhaltige Legierungen werden als Grundlage für die Zuschüsse immer dann angewandt, wenn Metall zum Einsatz kommt. Sollen goldhaltige Legierungen Verwendung finden, muss mit höheren Kosten gerechnet werden, welche vom Patient selbst zu tragen sind. Wird ein Edelmetall verwendet, kann eine Vollverblendung die Kosten mindern, weil hierbei das Gewicht des Metalls sinkt. Zahntechnische Leistungen werden in Deutschland anhand von zwei Preislisten errechnet. Regionale Schwankungen sind möglich. Die Laborkosten können grundsätzlich nur geschätzt werden. Erfahrungswerte sind die Grundlage. Erst die Endabrechnung nach Lieferung bringt völlige Klarheit. Dennoch sind die Summen auf dem Heil- und Kostenplan eine gute Orientierung.
  • Materialkosten: Nicht nur das Labor verursacht bei der Herstellung des Zahnersatz Kosten. Auch innerhalb der Zahnarztpraxis, die das Endprodukt letztendlich einsetzt und die Vorbereitungen trifft, entstehen Ausgaben. Diese werden als berechenbare Verbrauchsmaterialien der Zahnarztpraxis, kurz Materialkosten bezeichnet. Das Spektrum reicht von Stiften und Schrauben bis hin zu Abdruckmaterialien. Der Einfluss dieser „Nebenkosten“ ist nicht zu unterschätzen. Auch hier ist der Heil- und Kostenplan hilfreich, dennoch muss mit Abweichungen bei der Endabrechnung gerechnet werden, da sich der exakte Materialaufwand erst bei der Behandlung ergibt.

Preise zur Orientierung

Wie hoch die Festzuschüsse im Detail ausfallen, ist unterschiedlich. Der Bonus hat ebenfalls einen Einfluss. Die Kosten, die vom Patient selbst zu tragen sind, betragen laut Statistiken 50 Prozent ohne Bonus. Diese Tatsache trifft allerdings nur auf Zahnersatz ohne goldhaltige Legierung zu. Materialien und die Verarbeitungsart beeinflussen den Endpreis am stärksten. Um einen Überblick über die aktuellen (Stand Januar 2016) Preise zu geben, wurden in der folgenden Tabelle vier Beispiele aufgeführt. Die Preise dürfen aber keinesfalls als fix betrachtet werden. Sie sollen lediglich einen Anhaltspunkt darstellen, um sich als Patient einen ungefähren Rahmen vorstellen zu können.

Vollgusskrone auf großem Backenzahn Vollverblendete Metall-Keramik-Krone großer Backenzahn Unterkiefer-Frontzahnbrücke Unterkiefer-Seitenzahnbrücke
Nichtedelmetallhaltige Legierung Edelmetall Edelmetall Nichtedelmetallhaltige Legierung
Gesamtkosten: ca. 330 € Gesamtkosten: ca. 800 € Gesamtkosten: zwischen ca. 3.070 € und ca. 3.550 € Gesamtkosten: ca. 1.160 €
Eigenanteil bei 20 % Bonus: ca. 180 € Eigenanteil: zwischen ca. 525 € und ca. 680 € Eigenanteil: zwischen ca. 1.960 € und ca. 2.670 € Eigenanteil bei 30 % Bonus ca. ca. 495 €

(Quelle der Angaben: Internetseite Zahnwissen)

Fazit

Wie die Daten und Preise zeigen, ist der Eigenanteil bei einer gesetzlichen Krankenversicherung noch relativ hoch. Eine Zahnzusatzversicherung kann sich je nach Zahnersatz durchaus lohnen, um den Anteil auf ein Minimum zu reduzieren. Weiterführende Informationen und Empfehlungen zum Thema Zahnersatz- und Zahnzusatzversicherungen haben wir in einem separaten Ratgeber zusammengefasst. Um Kostensicherheit zu erlangen, sollte der Heil- und Kostenplan von der Zahnarztpraxis vor der Behandlung grundsätzlich bei der Krankenkasse eingereicht und eine schriftliche Bestätigung der Zuschüsse verlangt werden.

Nachweis der Fotos: Titelbild von „dental-inno“ unter www.pixabay.com


zurück

Sie sollten Informationen aus dem Internet niemals als alleinige Quelle für gesundheitsbezogene Entscheidungen verwenden. Bei gesundheitlichen Beschwerden fragen Sie Ihren Zahnarzt/Arzt oder Apotheker. Nehmen Sie niemals Medikamente (oder Heilkräuter) ohne Absprache mit Ihrem Zahnarzt/Arzt oder Apotheker ein!





Eintrag Login
 Status: Nicht eingeloggt
Username:
Passwort:
Passwort vergessen?

-Anzeigen-

Link uns | AGB | Sitemap
Eintragstypen | Werbung
Kontakt | Impressum